Kirchenvorsteherschaft
 Pfarrer
 Mitarbeiter
 Sekretariat
 Synodale
 Kirchliche Handlungen
 Jugend und Unterricht
 Seelsorge
 Gottesdienst
 Senioren
 Vereine und Gruppen
 Kirchgemeinde
 Gebäude
 Historische Persönlichkeiten
Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kirche, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gottesdienst, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Pfarrhaus, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gemeindehaus und Anlass, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gemeindehaus und Anlass, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gemeindehaus und Anlass, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gemeindehaus und Anlass, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gemeindehaus und Anlass, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Gemeindehaus und Anlass, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kapelle Gerlikon, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kapelle Gerlikon, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kapelle Gerlikon, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kapelle Gerlikon, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang Kapelle Gerlikon, Evangelische Kirchgemeinde Gachnang


Home
Veranstaltungen
Personen
Angebote
Geschichte
Kontakt
Links
Chileläbe
Intern

Kirchgemeinde | Gebäude

Historische Persönlichkeiten

Pfr. J. H. Lavater | Bernhard Greuter | Pfr. Rudolf Hanhart | Ludwig Forrer | Alfred Huggenberger


 

 
Pfr. Johann Heinrich Lavater (1652-1731)
Aufklärer und sozialer Denker

Von 1635-1744 amtierten in Gachnang drei Lavatergeneration als reformierte Pfarrer: Vater, Sohn und Grosssohn. Der bedeutendste von ihnen war Johann Heinrich Lavater, der die Gemeinde von 1677-1725 leitete.
Er führte in Gachnang als erster Kirchgemeinde im Thurgau den sogenannten Stillstand ein, ein kirchliches Gremium, das beim Ehegericht, der Armenfürsorge und der Ordnung in der Gemeinde führend war. Seine Stillstandsordnung wurde später für alle thurgauischen Kirchgemeinden wegweisend und prägte das kirchliche Leben bis ins 20. Jahrhundert.
Pionierarbeit leistete er auch im Bereich der Brandversicherung. Er entwarf 1716 eine Brandsteuerordnung, die für alle Thurgauer Gemeinden angenommen und verpflichtend wurde. Diese Brandsteuerordnung wurde später zur eigentlichen Grundlage der privatwirtschaftlichen Brand- und Hagelversicherung im Thurgau.

 
Bernhard Greuter (1745-1822)
Pionier der Arbeiterfürsorge

Bernhard Greuter entstammte einer traditionsreichen reformierten Familie aus Kefikon. Seine Vorfahren sind in den Urkunden des Pfarrarchivs zum ersten Mal als Bauern in Samelsgrüt erwähnt. 1766/67 eröffnete er in seinem Heimatort Kefikon eine kleine Druckerei und Färberei. 1773 erbaute er in Islikon einen Gebäudekomplex, in dem er eine Druckerei und Färberei einrichtete: die Greuter’sche Fabrik. Unterstützt von seinen Söhnen erweiterte er 1805 sein Werk durch einen neuen Betrieb an der Murg in Frauenfeld. Im Elsass beteiligte er sich an der Gründung eines grossen Textilbetriebes, der in den 1820er Jahren bis zu 2600 Beschäftigte hatte.
Besonders tat sich Bernhard Greuter im sozialen Bereich hervor. Er fühlte sich für seine Arbeiter im höchsten Grade verantwortlich und leistete Pionierarbeit im Bereich der Krankenversorgung der Arbeiter. Über eine von ihm angeregte und ausgearbeitete Selbsthilfeorganisation führte er eine Art Krankenkasse ein: Jedes Mitglied musste wöchentlich 6 Kreuzer zahlen und hatte dafür bei Krankheit Anspruch auf 3 Gulden pro Woche. Wenn ein Arbeiter starb, wurden ebenfalls 3 Gulden an die Beerdigungskosten bezahlt, und sein Anteil am Fonds wurde den Hinterbliebenen ausgezahlt.


 
Pfr. Rudolf Hanhart (1780-1856)
Fortschrittlicher Pädagoge

Rudolf Hanhart war zunächst Pfarrhelfer und Lehrer in Diessenhofen. Sein Ruf drang bis nach Basel und er wurde 1817 zum Rektor des Gymnasiums gewählt. Er hielt Universitätsvorlesungen und erhielt 1823 einen Lehrstuhl für Pädagogik.
Hanhart setzte sich vor allem für die Einführung der Arbeitsschule ein, die er als wesentliches Prinzip der Bildung erkannte. Es ging ihm um das Lernen mit Hilfe manueller Tätigkeit, die in den täglichen Unterricht eingebaut werden müsse. Ebenso setzte er sich dafür ein, dass Sport und Schwimmen in den Stundenplan aufgenommen werden. Pionierarbeit leistete er auch mit der Idee, Blinden- und Taubstummenklassen einzuführen.
Auf geistigen Granit und viel Kritik stiess er mit seiner Forderung, in Unterricht und Forschung endlich mehr auf Kulturgeschichte als auf Kriegsgeschichte Wert zu legen: «Es ist nach meinem Urteil eine Unart, die Kriegsgeschichte vorwalten zu lassen. Religion, Kultus, Gesittung, Wissenschaft, bürgerlicher und industrieller Verkehr bieten der Betrachtung so viele Seiten, dass wahrlich die Kriegsgetümmelei einmal in den Hintergrund gewiesen werden sollte.«»
1831 verliess Hanhart die Rheinstadt und folgte dem Ruf des Thurgauer Regierungsrates zum Pfarrer nach Gachnang. Von hier aus wirkte er in seinem Heimatkanton und modernisierte das Schulwesen. Ihm hat der Thurgau zu verdanken, dass schon sehr früh Nähschulen für die Mädchen und Werkunterricht für die Knaben eingerichtet wurden. Auch das kirchliche Leben der Kirchgemeinde Gachnang reorganisierte er, brachte die Sängergesellschaft wieder auf Vordermann und begleitete den Bau des neuen Pfarrhauses.


 
Ludwig Forrer (1845-1921)
Bundesrat aus Islikon

Forrers Grossvater wollte Anfang des 19. Jahrhunderts auf der Suche nach Arbeit von Bäretswil nach Ungarn reisen. Der Weg führte ihn durch Islikon, wo er an der eben von Bernhard Greuter eröffneten Fabrik vorbeikam und hier Arbeit fand. Als tüchtiger Mechaniker machte er sich bald selbständig, heiratete und gründete eine Familie.
Pfr. Dr. Alfred Aepli taufte und konfirmierte den jungen Ludwig Forrer in Gachnang und entdeckte bald dessen grosses Talent. Er förderte und unterstützte ihn, so dass er trotz des frühen Todes seines Vaters (1850) und der sehr spärlichen Familienfinanzen die Sekundarschule in Rickenbach und später die Kantonsschule in Frauenfeld besuchen konnte. Anschliessend studierte er Rechtswissenschaften, erlebte eine steile politische Kariere und wurde 1902 Bundesrat.
Ludwig Forrer war ein überzeugter Demokrat und gilt als Vater der Schweizer Sozialgeschichte. Seine Vorstösse bezüglich AHV- und Kranken- und Unfallversicherung waren in der damaligen Zeit heftig umstritten. Er lebte seiner Zeit um einige Jahrzehnte voraus, da später die Grundgedanken seiner Gesetzesentwürfe Realität wurden.


 
Alfred Huggenberger (1867-1960)
Dichter an der Grenze von Zürich zum Thurgau

Alfred Huggenberger ist der Sohn einer Familie, die seit 1570 in der Evangelischen Kirchgemeinde ansässig war. Zunächst war sie in Teufelsgrüt zuhause, das im 17. Jahrhundert nach Samuel Huggenberger in Samuelisgreut umbenannt wurde und heute verkürzt Samelsgrüt heisst. Später zog die Familie nach Bewangen ZH. 1904 brannte das Elternhaus in Bewangen durch einen Unglücksfall ab, worauf Alfred sich in Gerlikon ein neues Heim aufbaute.
Schon sehr früh zeigte sich bei Alfred Huggenberger dichterisches Talent. 1907 schaffte er mit seinem Buch Hinterm Pflug: Verse eines Bauern den literarischen Durchbruch, jedoch wie viele Schweizer Künstler nicht in seiner Heimat, sondern im Ausland, dem benachbarten Deutschland.
Neben seiner dichterischen Tätigkeit war Huggenberger Landwirt mit Leib und Seele. In Gerlikon trieb er bis ins hohe Lebensalter Ackerbau und Viehzucht. Er fand auf dem Gachnanger Friedhof in einer der Chornischen der spätgotischen Kirche seine letzte Ruhestätte.
 

 


18.10.2017
Sonntagschullager Herbst

Bauernhof in Bethelhausen


21.10.2017
Generalprobe Herbstlager
14:00
Kirche


22.10.2017
Familiengottesdienst
10:00
Kirche


24.10.2017
Ökumenischer Gottesdienst
10:00
Casa Sunnwies


29.10.2017
Kindergottesdienst Gerlikon
10:00 bis 11:00
Milchhüsli Gerlikon


29.10.2017
Kindergottesdienst Gachnang
10:00 bis 11:00
Unterrichtszimmer Kirchgemeindehaus


29.10.2017
Jugendgottesdienst
10:45 bis 11:30
Kirche


29.10.2017
Abendgottesdienst
20:00
Kapelle Gerlikon


03.11.2017
Reformaction

Genf


03.11.2017
Ökumenischer Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren
14:00 bis 17:00
Saal Kirchgemeindehaus


04.11.2017
Fiire mit de Chliine
16:00 bis 17:15
Bauernhof in Bethelhausen


04.11.2017
Jugendgottesdienst
17:15 bis 18:00
Kirche


05.11.2017
Gottesdienst mit Abendmahl
09:30 bis 10:30
Kirche


06.11.2017
Ökumenisches Kreistanzen
19:30 bis 21:15
Kath. Pfarreisaal


12.11.2017
Gottesdienst
09:30
Kirche




©2007 Layout by Evangelische Kirchgemeinde Gachnang, created by DataPresent GmbH